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Geschichtlicher Hintergrund :
Als deutliches Zeichen einer wirren und unsicheren Zeit kam es
auch in Reutlingen zu Hexenprozessen und Verbrennungen. Eine
erste Verfolgungswelle setzte im Jahr 1565 mit einem Prozess
gegen eine Elisabeth Viess ein, der mit ihrer Verurteilung und
Verbrennung als Hexe endete.
Nicht selten mussten für unerklärliche Vorfälle oder
Naturkatastrophen, wie 1565 die schwere Frostperiode oder 1592
ein größerer Stadtbrand, geheimnisvolle Zauberkräfte von „Hexen“
herhalten. Mit grausamen Foltermethoden erzwang man Geständnisse
aufgrund derer den unglückseligen Opfern wenigstens der
„ehrenhafte Tod der Enthauptung“ vorbehalten blieb.
Ein zweiter Höhepunkt der Hexenverfolgung verbindet sich mit dem
Namen des skrupellosen Bürgermeisters Johann Philipp
Laubenberger, der nicht davor zurückschreckte, selbst
verleumderische Anschuldigungen zu erheben, um sich auf diese
Weise lästige Konkurrenten vom Hals zu schaffen.
14 Hexenverbrennungen
fanden allein in den Jahren 1665 bis 1666 statt. Insgesamt
wurden während der 100 Jahre, in denen in Reutlingen
Hexenprozesse abgehalten worden, mindestens 64 Frauen
hingerichtet.
(Auszug aus „Ein Streifzug durch die Stadtgeschichte Reutlingen/ Herausgeber Stadtarchiv Reutlingen).
Diesen Teil der Reutlinger
Stadtgeschichte nutzen wir um unsere karnevalistische Seite in
einem Stadtgefolge weiter aufzubauen und dies konsequent in den
Reutlinger Stadtfarben.
Nachdem die
Frauen aufgrund ihres Aussehens und ihrer Ausstrahlung von
neidischen Mitbürgern denunziert wurden, entschieden wir uns,
unsere
1. Reutlinger Stadthex’ nicht unter einer Maske zu
verstecken. Im Gegenteil, die Hexen treten mit offenen
Gesichtern auf und sind gekleidet in schwarzen Ledercorsagen mit
Lederhut, roten Überröcken und weißem Leinenunterkleid.
Die Gruppe besteht nur aus Frauen, das Alter ist nach oben
unbegrenzt.
Wer Interesse hat, bitte über Kontaktformular melden oder bei
der Vorstandschaft anrufen.
Wir freuen uns auf Zuwachs !
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